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Erkenne das Motiv für deine Motivation

Shownotes

Oft sind wir allein auf die Ergebnisse unserer Aufgaben fokussiert und verlieren aus dem Blick, warum wir was tun und was uns dazu antreibt. In dieser Podcastfolge sprechen wir über das, was uns wirklich antreibt. Wenn wir uns aktiv auf die Suche danach machen und ein Gefühl dafür bekommen, bleiben wir motiviert und erreichen leichter unsere Ziele. Wie dir das gelingt und warum, dich selbst zu loben und zu belohnen wichtig ist, zeigen wir an Fallbeispielen und in Übungen.

Das sind die Themen und Fragen dieser Podcastfolge

  • Warum haben wir sooft Probleme mit der Selbstmotivation?
  • Welche Arten von Motivation gibt es? Erkenntnisse aus der Motivationspsychologie
  • Wie kannst du dir deine persönlichen Motive bewusst machen?
  • Wie gelingt es, dich auf deinem Weg immer wieder selbst zu loben und zu belohnen?
  • Impuls: Wofür möchte ich mich heute loben?

Wir wünschen dir immer wieder schöne Begegnungen mit den Menschen auf deinem Weg. Deine Maja und Claudia


In der Podcastfolge stellen wir zwei Aktionen des Kompetenznetz gegen Einsamkeit KNE vor: Zum einen die "Landkarte gegen Einsamkeit" mit vielen Veranstaltungen, die Menschen helfen, ihre Einsamkeit zu überwinden. Mehr Infos findest du hier. . Darüber hinaus veranstalten das Kompetenznetz in Zusammenarbeitet mit dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend auch in diesem Jahr eine bundesweite "Aktionswoche gegen Einsamkeit". Sie findet vom 22. bis 28. Juni 2026 unter dem Motto "Kräfte bündeln, Einsamkeit bekämpfen" statt. Mehr Infos dazu findest du hier. .

Und wir verweisen auf die Telefonseelsorge, die dir gerade auch bei Einsamkeit zur Seite steht und unter den Nummern: 0800 1110111, 0800 1110222 oder 116 123 erreichbar ist sowie per Chat oder E-Mail auf der Website: https://www.telefonseelsorge.de/


Wenn du mehr darüber erfahren willst, was du tun kannst, um deine Einsamkeit zu überwinden, empfehlen wir dir den gleichnamigen sehr lesenswerten Ratgeberklassiker von Doris Wolf. Darin zeigt sie die mit vielen lebensnahen Übungen, wie du Schritt für Schritt deine Selbstliebe und Selbstachtung zurückgewinnst, Angst vor Nähe und Ablehnung hinter dir lässt und verlorenes Vertrauen wieder aufbaust, in dich selbst und andere. "Einsamkeit überwinden" ist ein Wegweiser in ein erfülltes Leben mit neuen Bekanntschaften, die dir echte Geborgenheit schenken. Mehr Infos und Bestellmöglichkeiten findest du im PAL Onlineshop.

Die Tipps und Übungen aus dieser Folge findest du zum Nachlesen auf unserer Website [hier]).


Unser Podcast "Wecke deine Lebensfreude" erscheint jeden zweiten Sonntag in meinem Podcast-Kanal und im kostenlosen Online-Newsletter des PAL Verlags Vitamine für die Seele. Darin erhältst du viele weitere Beiträge und Impulse zum Thema, dazu ein Video und einen Psychotest. Übrigens: Als Abonnentin oder Abonnent erhältst du 10% Extra-Rabatt auf alle Jahreskalenderausgaben. Mehr Infos zum Newsletter und zu Anmeldung findest du hier.

Transkript anzeigen

00:00:06: Wecke deine Lebensfreude, der Psychologische Podcast von und mit Maya Günther

00:00:19: und Claudia Morgenstern.

00:00:26: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts!

00:00:29: Heute sprechen wir über das Kennenlernen von Motiven damit wir motiviert bleiben unsere Ziele zu erreichen.

00:00:37: Ja und oft sind wir ja sehr auf Ergebnisse fokussiert und schauen dadurch weniger auf den Prozess wenn wir etwas tun und erkennen uns auch unsere Fortschritte nicht so sehr an.

00:00:49: Und darüber wollen wir heute sprechen, wie uns das besser gelingen kann die Fortsschritte auch anzuerkennen und auch die Motive zu kennen nach denen wir handeln.

00:01:00: Wir wollen lernen uns für die Teilerfolge kräftig zu feiern!

00:01:06: Kann man nie genug feiern und loben... Gehörst du zu den Menschen, die sich etwas vornehmen und erst zufrieden sind wenn das erreicht ist was sie sich vorgenommen haben?

00:01:20: Wenn ja dann ist die Gefahr groß dass wir die Teilziele übersehen und die Motivation auf der Strecke bleibt.

00:01:27: Und dazu schauen wir uns jetzt die Motiverzionspsychologie an!

00:01:31: Die besagt dass die Motive unsere inneren Antreiber sind die uns zum Handeln motivieren.

00:01:39: Und da gibt es drei große klassische Hauptmotive von dem Psychologen McClelland formuliert und das erste Motiv ist das Leistungsmotiv.

00:01:50: Das heißt, ich habe den Antrieb meine Kompetenzen zu erweitern und nach Erfolg zu streben.

00:01:58: Und das zweite große Motiv, da gibt es aber keine Prioritäten.

00:02:03: Sondern ein wichtiges Motiv ist das Anschlussmotiv.

00:02:07: Das heißt ich habe innerlich einen Wunsch zu einer bestimmten Gruppe dazuzugehören und das dritte Motiv is das Machtmotif.

00:02:17: Das heisst da ist für mich im Vordergrund dass sich Einfluss nehmen kann gehört es auch für sich selber, immer wieder auseinander zu halten.

00:02:28: Was ist mein persönlicher Antrieb?

00:02:32: Warum mache ich das eine oder das

00:02:34: andere?".

00:02:36: Manche Motive die wir haben sind uns bewusst.

00:02:39: Das sind die sogenannten expliziten Motive.

00:02:42: Es gibt aber auch Motive, die uns nicht bewusst sind und das sind die so genannte impliziten motive Und die beeinflussen uns auf der emotionalen Ebene, die Impliziten und die Unbewussten.

00:02:55: Die machen uns unzufrieden!

00:02:57: Wenn jetzt jemand zum Beispiel in der Firma die höchste Position erreichen möchte dann kann das Motiv sein dass er seine Kompetenzen erweitern will und nach Erfolg streben will.

00:03:10: Aber vielleicht ist implizit noch das Motiv dabei, also der Wunsch nach Einfluss.

00:03:16: Dass er einen Fußabdruck hinterlassen möchte!

00:03:19: Ja oder auch genauso, es kann ja sein dass ich mich im Studium einer Lerngruppe anschließe das da erstmal so mein Leistungsmotiv auch Wirkung hat.

00:03:31: Dass sich dann gemeinsam lerne und dadurch auch besser werde in meinen Kompetenzen.

00:03:36: aber vielleicht ist da auch unterschwellig.

00:03:38: im Grunde genommen ein Anschluss motiv wirksam weil Ich möchte auch unbedingt zu einer bestimmten Gruppe dazu gehören und Vielleicht komme ich manchmal dann wenn eine Zwiegmühle rein.

00:03:50: Dass ich merke, oh eigentlich liegt mir das jetzt gar nicht so dieses Thema für dass ich so zu lernen habe.

00:03:56: aber ich möchte mich hinten runterfallen und da den Anschluss verlieren.

00:04:00: und es kann dann eben sein, dass das unbewusste Motiv auch seine Wirkung hat.

00:04:05: und das Ziel ist, dass wir uns dieser stillen Motive auch bewusst werden, dass

00:04:14: Also wie können wir uns unsere Motive bewusst machen, wenn sie unbewusst sind?

00:04:19: Was kann uns dabei helfen?

00:04:21: In jedem Fall spüren wir es, wenn wir nicht zufrieden sind mit unserer Handlung und unseren Erfolgen.

00:04:28: Und wenn wir sie uns nicht anerkennen, dann spüren wir da ist irgendwas was vielleicht uns nicht so bewusst ist.

00:04:34: Was uns antreibt und was uns unzufrieden macht?

00:04:38: Dann ist es ganz wichtig die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen.

00:04:42: zum Beispiel dass ich wahrnehme ach eigentlich fühle Ich mich einsam eigentlich möchte ich irgendwo dazugehören und ich habe mich jetzt der Lerngruppe angeschlossen auch um Anschluss zu finden, um mit anderen Menschen Zeit zu verbringen und mich nicht mehr einsam zu fühlen.

00:05:00: Und es ist oft gar nicht so greifbar.

00:05:02: Also wir haben dann zwar einen Bedürfnis und haben das Gefühl okay, das würde uns vielleicht gut tun aber wir wissen gar nicht genau warum.

00:05:10: Und das ist das nächste, was wichtig ist.

00:05:13: Dass ich mich immer mal frage warum ist mir denn das Ziel so wichtig?

00:05:17: oder was will ich denn eigentlich erreichen?

00:05:19: Wo will ich hin?

00:05:20: Warum will ich da genau hin?

00:05:22: Wieso will ich die höchste Position in der Firma erreichen?

00:05:26: Warum Will Ich jetzt das Abitur bestehen?

00:05:30: Das kann man sich ja bei allem fragen, was man sich vornimmt und es macht auch ein bisschen klarer, was so die eigenen Motive sind, die einem eben nicht immer bewusst sind

00:05:40: Wenn ich mich für ein innerliches Motiv als Antreiber entschieden habe, was vielleicht dann aber auch auf der Strecke geblieben ist.

00:05:47: Also ich bleibe mal bei deinem Beispiel Maja, das du hattest.

00:05:50: Da ist jetzt jemand, der in einer ganz hohen Führungsposition angekommen ist.

00:05:55: Das heißt sein Machtmotiv ist erfüllt und sein Leistungsmotiv es erfüllt.

00:06:00: Aber er merkt dann, jetzt hab' ich zwar mein offizielles Ziel erreicht, aber irgendwie fühlt es sich nicht glücklich!

00:06:06: machen an.

00:06:07: Das heißt, dann kann es eben sein dass das Anschlussmotiv auf der Strecke geblieben ist und er fühlt sich jetzt einsam.

00:06:14: also dass man immer wieder schaut was lässt mich gerade unzufrieden sein obwohl ich das Ziel erreicht habe offiziell weil irgendwas ist dann doch nicht erfüllt.

00:06:25: in dem Beispiel des Anschloss motiv

00:06:28: Ja, und dann können wir auch versuchen unseren eigenen Motiv oder Motivationsspruch zu finden.

00:06:35: Wie zum Beispiel der Weg ist das Ziel?

00:06:38: Dadurch haben wir vor Augen – Wir müssen nicht sofort am Ziel landen!

00:06:42: Wir können uns ein bisschen Zeit lassen und wir erkennen uns auch den Weg an, den wir Schritt für Schritt gehen.

00:06:48: Und uns immer wieder vergewissern dass wir in unseren Möglichkeiten das Beste geben um unser Ziel zu erreichen.

00:06:58: Ja, das kommt tatsächlich relativ häufig vor dass mir Klienten erzählen, dass sie das Gefühl haben Sie sind nie zufrieden oder sie können sich das auch so überhaupt nicht anerkennen.

00:07:09: eigene Wege oder eigene Leistung.

00:07:11: Sie haben gar kein Gefühl dafür.

00:07:14: und dann finde ich immer ganz schön dieses Bild von einem Bilderrahmen wie ein Holzrahmen Und im Rahmen unserer Möglichkeiten tun wir zu jedem Zeitpunkt unser Bestes.

00:07:26: Dieser Bilderrahmen ist aber ganz unterschiedlich gesteckt, weil der hat mit meinen Lebenserfahrungen und dem zu tun was ich bis dahin gelernt habe.

00:07:36: Jeder guckt durch seinen eigenen Rahmen und von jedem Menschen sieht der Rahmen ein bisschen anders aus.

00:07:42: Weil jeder hat andere Erfahrungen gesammelt und ein anderes Leben gelebt vorher Und ich nehme all das, was ich im Leben sammle und bilde mir meinen eigenen Bilderrahmen oder meinen Rahmen der Möglichkeiten.

00:07:56: Da schaue ich durch!

00:07:58: Das finde ich auch ein ganz schönes Beispiel wo man sich klar machen kann es kann nicht jeder Mensch zur selben Zeit desgleichen leisten oder das gleiche erreichen weil unterschiedliche Rahmen meiner Möglichkeiten.

00:08:12: Ich habe unterschiedliche Kapazitäten

00:08:14: auch.".

00:08:15: Also jeder sieht auch seine ganz eigenen und persönlichen Farben als Ausschnitt in dem

00:08:20: Hinterrahmen, ne?

00:08:21: Genau!

00:08:22: Das kann man sich so vorstellen wenn man durch ein Schlüsselloch guckt und man schaut mehr nach links zum Beispiel dann sieht man ja einen Ausschnitt durch das Schlüssel Loch durch und ein anderer der schaut mir nach rechts.

00:08:32: Der sieht den ganzen anderen Ausschnitt über das Schlüsselloch durch.

00:08:35: mit dem Bild hab ich eher das Bild dass die Rahmen sich unterscheiden und dadurch sehe ich halt was anderes, was dahinter ist.

00:08:43: Ja und auf diesem Weg zum Ziel haben wir ja viele Teilziele die wir auch durchlaufen und wie können wir uns denn auf diesen Weg bis zum Endergebnis immer wieder neu loben für das, was wir währenddessen auch auf dem Weg tun und erleben.

00:09:03: Da hilft es sich vorzustellen dass das ganze Jahr ein prozesshafter Weg ist den wir durchschreiten.

00:09:13: Der hat eine Dynamik, also dass wir auch so merken ja manchmal haben wir den Eindruck auf dem Weg wie gehen zwei Schritte nach vorne und wieder einen nach hinten oder wir haben auch so Plateaus die wir erreichen.

00:09:27: Es fühlt sich dann manchmal an wie eine Stagnation aber es ist einfach ein Plateau was erreicht ist und dann braucht's auch wieder ne Zeit bis der nächste Schritt gegangen werden kann das sich etwas setzen muss damit wir weitergehen können.

00:09:44: Ich habe da auch meine Klienten von der Reha-Klinik vor Augen, die zum Beispiel auch so ein ganz festes Ziel haben.

00:09:51: Zum Beispiel ich möchte wieder laufen lernen durch ein gesundheitliches Ereignis und das ist ja also das Ergebnis wäre ich kann wieder laufen aber auf dem Weg dahin passiert ja auch ganz viel und sich dieses prozesshafte immer wieder vor Augen zu führen.

00:10:08: Ich mache das gerne auch dann wirklich mit einer Zeichnung, also es ist ein Koordinatensystem und auf der waagerechten Achse steht die Zeit und auf den senkrechten Achsen stehen die Fortschritte.

00:10:20: Und wenn wir das so eintragen, hat der Prozess viele Zacken.

00:10:25: Es geht mal nach oben, nach unten oder es ist auch ein Plateau immer wieder spürbar Und wenn wir dann aber eine Linie da durchziehen, dann merkt man es geht in die richtige Richtung mit allen Höhen und Tiefen, die dazu gehören.

00:10:40: Und damit ich mich bei Laune halte ist es immer wieder wichtig, die Teilerfolge anzuerkennen und dieses Prozesshafte zu sehen.

00:10:50: Ja und umgekehrt, wenn ich eben immer nur vor Augen habe – Ich kann immer noch nicht laufen!

00:10:55: Und ich blende den Rest aus Dann tut sich ja gar nichts.

00:10:59: Dann bin ich immer auf dem gleichen Stand, dann habe ich das Gefühl, okay, Ziel nicht erreicht und hab sofort ein schlechtes Gefühl

00:11:05: dabei.".

00:11:06: Und weil du das auch sagst, dass Maia mit diesen verschiedenen Rabenbedingungen sich dann eben nicht mit den anderen zu vergleichen.

00:11:14: Also mit den andern Reakunden in dem Augenblick.

00:11:17: Weil wir wissen ja nicht mit welcher Diagnose sind die jetzt da?

00:11:20: Was bringen sie mit?

00:11:21: Weil manche fangen an zu sagen Ja ich habe mit der gleichzeitig die Rehe angefangen und die schon viel weiter!

00:11:27: So und dann bin ich wieder in einer Frustsituation Das heißt, dass wir immer wieder bei uns selbst bleiben begonnen.

00:11:36: und wo bin ich jetzt gerade, was sind meine ganz persönlichen Verläufe?

00:11:42: Und jetzt wo du das grade sagst Claudia habe ich auch gedacht es macht auch Sinn sich diese Erfolge mal aufzuschreiben.

00:11:49: Also diese einzelnen Erfolge mal im Kalender zu notieren.

00:11:53: oder man kann auch ein eigenes Erfolgstagebuch schreiben.

00:11:56: und da diese Stationen wirklich mal eintragen, dann ist es was anderes wenn man's schwarz auf weiß hat.

00:12:03: Und man liest hinterher ach, da war ich zu dem Zeitpunkt und da bin ich zu diesem Zeitpunkt.

00:12:08: Da bin ich

00:12:08: jetzt.".

00:12:09: Dann hat man auch wieder einen Gefühl für den Fortschritt und für den Prozess der ja weitergeht?

00:12:13: Ja genau!

00:12:14: Ja, mir kommt grad in den Sinn, Maja.

00:12:17: Weißt du wenn wir selber manchmal Schwierigkeiten haben unsere Teilerfolge auch sehen zu können?

00:12:23: Wir können ja auch mal andere Leute um uns herum fragen also wie beobachtest Du oder was beobachtet Du an mir wie ich jetzt bin mittlerweile?

00:12:31: ne Oder jetzt in dem Fall bei den Reha-Patienten sag' ich immer wieder Wenn sie selber Schwierigkeiten haben ihre Teilerfolge zusehen dann fragen Sie doch mal den Therapeuten In dem Fall aus der Krankengymnasie wie sie der denn gerade den Verlauf, weil manchmal ist man blind für seine eigenen Teilerfolge und dann es immer wieder schön sich auch mal eine Rückmeldung von anderen einzuholen.

00:12:55: Ja, und dann hilft es auch auf die Fortschritte zu schauen und sich auf die Fortschritte konzentrieren.

00:13:01: Und nicht auf die Fehler, die wir machen!

00:13:04: Das ist ja auch so.

00:13:05: was, was wir ganz häufig machen – dass das negative, das was nicht funktioniert, das hängt ganz vorne im Gehirn.

00:13:12: Das haben wir ganz präsent und das ist immer da.

00:13:15: Die Dinge, die gut funktionieren, die behandeln wir als wären sie selbstverständlich.

00:13:20: Dann nehmen wir sie gar nicht wirklich wahr….

00:13:23: Ja, und wenn wir uns loben dann können wir auch mal innehalten.

00:13:26: Also leise oder laut zu uns sagen das habe ich gut gemacht dass dieses Lob einen Platz bekommt und nicht irgendwie untergeht.

00:13:34: und manchmal können wir eine physische Geste benutzen und sagen Ich klopfe nur jetzt mal selber auf die Schulter Und ich habe das auch immer wieder mit meinen Klienten, dass ich sage, wissen Sie was?

00:13:45: Jetzt klopfen sie sich mal selber auf die Schulter.

00:13:47: Das haben Sie richtig gut gemacht und dann machen die das auch.

00:13:50: Und es hat so eine ganz schöne Wirkung diese physische Geste zu machen!

00:13:55: Ich sag' das auch manchmal zu mir selber tatsächlich.

00:13:58: Wenn ich tagsüber etwas erledigt hab, dann sage ich, ah, das hast du jetzt gut

00:14:01: gemacht?!

00:14:02: Genau!

00:14:02: Zu mir alleine!

00:14:05: Ja, und das soll auch so sein...

00:14:08: Ja, und wir können uns auch belohnen für kleine Schritte die wir gegangen sind.

00:14:12: Zum Beispiel indem wir zwischendurch mal eine kleine Pause einlegen oder positive Verstärkung nutzen.

00:14:19: also ich gönne mir was Schönes wenn ich einen Schritt geschafft habe und mache mir zum Beispiel leckeren Cappuccino oder gehe mal ne Runde um den Block oder Ich mach mal das Fenster auf und atme die schöne Luft ein die gerade draußen ist.

00:14:35: Da kann man sich ganz unterschiedlich je nach Bedürfnis was überlegen, was einen zufrieden und glücklich macht in dem Moment.

00:14:41: Ja und Lob ist wie Sekt im Alltag sag ich mal!

00:14:45: Und das Lob sollte man auch für sich selber nicht so kurz kommen lassen also sich immer wieder fragen.

00:14:52: Das wäre jetzt eine ganz schöne Übung für euch.

00:14:54: Für was mag ich mich heute loben?

00:14:57: Was habe ich heute gut

00:14:59: gemacht?!

00:15:00: Und es gibt garantiert keinen Kater hinterher.

00:15:06: Ja, wenn wir nochmal rückschauen mit euch halten was wir heute thematisch

00:15:10: behandelt

00:15:11: haben.

00:15:12: Da ging es um das Thema sich motiviert zu halten für einen längeren Weg bis das Ziel erreicht ist und vorher zu schauen.

00:15:22: was sind meine eigenen Motivationsgründe?

00:15:26: Was sind meinen eigenen Antreiber?

00:15:29: und wie mache ich mir auch bewusst welche Motive in mir wirken und wie kann ich mich auch selber immer wieder für kleine Schritte, für

00:15:40: Fortschritte belohnen?

00:15:44: Wenn euch der Podcast gefallen hat findet ihr viele weitere Folgen bei allen gängigen Podcast Anbietern.

00:15:51: Wir danken euch fürs Zuhören und wünschen euch immer wieder schöne Erfolgserlebnisse für die jeweiligen Fortshritte!

00:15:59: Und viel Lob ohne Kater!

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