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In der Stille findest du Antworten

Shownotes

Diese Podcastfolge dreht sich ganz um die Erfahrung von Stille. Denn unsere heutige Welt ist laut und echte Stille ist selten. Wir unterscheiden die Arten von Stille, sprechen darüber, wie du die Stille für dich nutzen und stille Momente in deinen Alltag integrieren kannst. Am Ende laden wir dich ein, zwei Minuten lang Stille zu erfahren.

Das sind die Themen und Fragen dieser Podcastfolge

  • Was ist Stille und welche unterschiedlichen Arten von Stille gibt es?
  • Welche positiven Auswirkungen auf Geist und Psyche kann die Erfahrung von Stille bringen?
  • Wie kannst du bewusst stille Momente oder Zeiten in deinen Alltag integrieren?
  • Übung: 2 Minuten Stille

Wir wünschen dir, immer wieder in die Stille zu gehen und darin Antworten für deinen Alltag und dein Leben zu finden. Deine Maja und Claudia


Anregungen dazu, Stille zu üben und zu erfahren, findest du auch auf den Websites des PAL Verlags www.palverlag.de und www.psychotipps.com. Unter anderen stellen wir dir hier auch einen Videoimpuls vor. Du findest ihn hier.

Die Tipps und Übungen aus dieser Folge findest du zum Nachlesen auf unserer Website [hier]).


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Transkript anzeigen

00:00:06: Wecke deine Lebensfreude!

00:00:15: Der psychologische Podcast von und mit Maya Günther

00:00:19: und Claudia Morgenstern.

00:00:25: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts, heute sprechen wir über die Kraft der Stille.

00:00:32: Heutzutage sind wir ja in der Regel ständig von einer Geräuschkulisse umgeben.

00:00:38: also eigentlich hören wir immer irgendwelche Hintergrundgeräusche Autos oder öffentliche Verkehrsmittel, oder Menschen.

00:00:47: Oder auch mal die Müllabfuhr wenn halt gearbeitet wird.

00:00:51: außen rum auf dem Land sind es wieder ganz andere Geräusche.

00:00:55: aber wir leben so dicht besiedelt in der Regel dass es immer irgendwo irgendwelche Geräuschen gibt

00:01:02: und die menschen machen oft Lärm ja

00:01:06: auch die eigene Familie Und echte Stille ist tatsächlich sehr, sehr selten.

00:01:15: Ja und wenn wir permanent Lärm ausgesetzt sind dann kann das krank machen.

00:01:20: also es kann auf die Gesundheit gehen und Schlafstörungen verursachen Herzerkrankungen, Tinnitus oder auch kognitive Störungen.

00:01:30: Das machen wir uns gar nicht so bewusst weil wir gar nicht sowus drüber nachdenken.

00:01:34: wahrscheinlich

00:01:35: Und manchmal merken wir dann auch diesen wohltuenden Effekt der Stille, wenn sie auf einmal da ist.

00:01:42: Weil wir sonst im Alltag ja uns so dran gewöhnt haben dass viele Geräusche um uns herum sind und auf einmal merken wie dieses Aufatmen so guck mal wie still das hier ist also einfach als Kontrasterlebnis.

00:01:56: Das kenne ich aus dem Urlaub.

00:01:57: Wir sind dem Urlaub in einem kleinen Schweizer Bergdorf wo die Straße nicht weiter geht am Schlafen wie dort, weil es da nachts wirklich richtig still ist.

00:02:09: Schön!

00:02:10: Das klingt sehr schön.

00:02:12: Und wenn wir ja so schauen, was macht Stille aus?

00:02:15: Also da entsteht ein Zustand der wohltunen Ruhe, wenn wir in der Stille sind.

00:02:21: Der Lärm ist abwesend und wir hören natürlich schon auch Naturgeräusche, also das kann dann sein dass wir Vögel hören oder das Rauschen der Blätter oder einen Bach der Plätschert.

00:02:36: Und spirituell ist es, so eine ganz wichtige Ressource für uns in die Stille zu gehen weil wir uns dann mit unserem Geist und Körper sehr verbunden fühlen.

00:02:49: Es gibt ganz unterschiedliche Arten von Stille.

00:02:53: also es gibt zum Beispiel die selbstgewählte Stille in der ich mich an einen ruhigen Ort zurückziehe Und da spüre ich mich selber besser.

00:03:02: Also wenn ich mich irgendwo hin zurückziehe, weil ich Ruhe und Stille brauche dann habe auch eine andere Wahrnehmung für mich selber in dem Moment.

00:03:15: absolute Stille, die wir in unserem Alltag gar nicht haben.

00:03:20: Denn wir sind in dem Augenblick isoliert von Geräuschen und das ist etwas was man als Folter hernehmen könnte – das ist die weiße Folter!

00:03:29: Das heißt wenn ich von jeglichen Geräuschern ganz isoliert bin dann führt es bei uns zu Denkstörungen oder Halluzinationen.

00:03:38: Das heißt wir brauchen so ein gewisses geräuschhafte Grund Rauschen, auch damit wir im Hier und Jetzt gut sein können.

00:03:46: Ich finde es klingt auch ein bisschen so als würden unsere Hintergrundgeräusche ein Stück weit orientieren dass wir einfach das Gefühl haben Wir sind eingebunden Und wir können uns orientieren, wo wir uns gerade aufhalten.

00:03:59: Wo wir uns grade befinden.

00:04:01: Also offensichtlich ist es ja dann auch wichtig als Anhaltspunkt?

00:04:05: Ja genau und wir sind nicht allein weil ich höre da andere Menschen in meiner Nähe die irgendwas machen gerade!

00:04:10: Ja und dann gibt's noch die Stille mit anderen Menschen.

00:04:14: also wenn ich mit anderen zusammen bin... Dann kann die Stille angenehm oder auch unangenehm sein.

00:04:20: Also gerade, wenn man vielleicht in einer Gruppe ist wo man nicht so viele Leute kennt und unsicher ist und das Gefühl hat was Falsches zu sagen oder dass da eine peinliche Stille entsteht weil keiner so genau weiß, was er sagen soll Und dann ist die Stlle gar nicht so angenehm zum aushalten

00:04:41: Und gleichzeitig, wenn wir uns eben sehr sicher fühlen in der Beziehung die wir gerade haben.

00:04:48: kann ja auch eine freundschaftliche Beziehung sein, da ist auch gemeinsames Schweigen nicht unangenehm.

00:04:53: Also wenn man zum Beispiel nebeneinander herläuft und jeder hängt zu seinen eigenen Gedanken nach dann ist das eine Stille die man gut miteinander teilen kann.

00:05:04: Und mir fällt gerade noch so ein dass ich auch immer wieder die Stille in der Beratung nutze.

00:05:11: also in dem Augenblick kann man gut von einem Schweigen sprechen.

00:05:15: Die Stille weglassen von Geräuschen und des Schweigen ist, dass die Sprache ja in dem Augenblick mal ruht.

00:05:22: Und ich merke das dann diese Situation des Schweigens auch dazu führt, dass mein Gegenüber sich besser spüren kann oder seinen eigenen Gedanken besser nachgehen kann und das wieder so ein neuer Raum entsteht – und für einen selber?

00:05:42: Also, wie soll ich sagen?

00:05:43: Es ist dann eine konstruktive Stille.

00:05:45: Ein konstruktives Schweigen.

00:05:47: Es ist nicht ein Verlegenheitsschweigen – ich weiß nicht was ich sagen soll!

00:05:51: Sondern ich merke der Prozess bekommt mehr Raum und Zeit, dass sich da nicht zu schnell weitergehe.

00:05:57: Es entsteht in dem Augenblick etwas und das ist eine konstructive Stille im Augenblick.

00:06:03: Ja, das klingt so.

00:06:04: Als würden wir uns da sortieren.

00:06:06: So eine Stille wo dann auch die Gedanken zur Ruhe kommen, wo man anfangen kann besser zu sortieren und vielleicht es auf den Kern bringt.

00:06:14: Das bringt mich auch zum nächsten Punkt.

00:06:17: also es gibt auch die Stille die man in sich selber hat und ich habe gerade gedacht vielleicht hilft so ein Schweigengrad in einem therapeutischen oder Beratungssetting die Stile in sich selbst zu aktivieren Weil da ist es so, dass die Gedanken ruhiger werden und man sehr im Hier-und-Jetzt ist.

00:06:37: Und das man in der Regel auch ganz zufrieden in der Gegenwart über sich nachdenken kann und eben aber nicht so ununterbrochen was muss ich noch tun?

00:06:47: oder auch ein Gedankenkreisen hat ach was ist da und da passiert und immer wieder kommen mir die gleichen Gedanken.

00:06:54: Ich kenne das auch so Situationen, wo ich mit mir selber so ganz zufrieden bin.

00:06:59: Wenn ich zum Beispiel einen Tag ganz gut hinter mich gebracht habe und ich bin so zufriedEN mit dem was ich geschafft hab dann habe ich eine Stille in mir wo ich so spür... Ah ja es ist alles gut!

00:07:12: Und die Gedanken sind dann ruhiger.

00:07:14: Also es sind schon auch Gedanken da, aber es sind nicht so viele Gedanken wie du das beschreibst und das haben wir auch immer wieder wenn wir meditieren.

00:07:23: also dass wir da ja auch ganz bewusst die Stille für uns nutzen und das ist auch dadurch im Kopf angenehm stiller wird und die Gedanken schon auch noch da sind.

00:07:34: Aber es sind weniger Gedanken und es sind ruhigere Gedanken.

00:07:40: Da merkt man schon, die Stille hat eine unheimliche Kraft.

00:07:43: Also in jedem Fall macht sie was mit uns und wir schauen uns jetzt die Kraft der Stille noch genauer an, woraus die denn besteht und wie wir sie auch nutzen können

00:07:54: Und wir haben ganz klar in der Stille die Möglichkeit Stress zu reduzieren.

00:08:01: Da gibt es auch ganz tolle Belege für, wenn wir zum Beispiel zwei Minuten in der Stille sind, senkt sich nachweislich der Blutdruck und wir werden später eine stille Übung mit euch machen, die zwei Minuten dauert!

00:08:24: Es ist wie eine Pause für unseren Kopf.

00:08:27: Sie erfrischt, weil sie uns Kraft gibt und wir nicht so viel abgelenkt sind.

00:08:33: Wir haben nicht viele Prozesse, die gleichzeitig stattfinden.

00:08:37: Die Stille steigert unsere geistige Leistungsfähigkeit.

00:08:42: Das ist auch nachgewiesen.

00:08:43: Da gibt es dem Psychologen Richard Davidson an der Uni Wisconsin.

00:08:48: Er hat festgestellt, regelmäßige Meditation steigerte nachweislich Die Gehirnleistung, wenn man das für drei Monate mal praktiziert.

00:08:58: Eigentlich ist es gar nicht so viel, gell?

00:09:01: Also es klingt auch so machbar finde ich.

00:09:03: Es ist ganz schön sich damit zu beschäftigen!

00:09:05: Es muss gar nicht immer so eine lange Stille sein, ne?

00:09:08: Also wie wir es jetzt gerade hatten mit zwei Minuten Stille.

00:09:11: Das hat schon eine Wirkung.

00:09:13: also ist wenig auffahnt und eine schöne Wirkung.

00:09:16: Und ich finde ganz viele Menschen heutzutage wenn die zu mir zur Beratung kommen dann sagen ganz viele Ich würde mir mal wieder Ruhe wünschen oder auch so zu Ruhe kommen.

00:09:26: Also das sind ja Bedürfnisse Die bei fast allen Menschen Heutzutagen da sind.

00:09:32: Bevor wir diesen Podcast vorbereitet haben, war mir das gar nicht so bewusst.

00:09:37: Die Kraft der Stille zeigt sich auch darin dass die Stille sogar unser Gehirn wachsen lässt.

00:09:44: Und da hat man festgestellt, dass zwei Stunden Stille am Tag reichen damit der Hippokampus neue Zellen bilden kann.

00:09:53: und der Hippo-Kampus selber ist eine Gehirnsstruktur, die für das Gedächtnis zuständig ist.

00:09:59: und das finde ich schon auch bemerkenswert, dass wir auch wirklich auf der Hirnorganischen Ebene Unterschiede merken.

00:10:08: Und Stille macht auch kreativ.

00:10:10: Da gibt es den Hirnforscher Andreas Fink, der herausgefunden hat das bei Stille dass default Mode Network aktiv wird und das ist sozusagen das Netzwerk im Ruhestand.

00:10:23: Das sorgt für Geistesplätze und für kreative Lösungen.

00:10:28: Und wenn wir jetzt so schön Werbung, sag ich mal für die Stille machen wie toll die Stile ist, merken wir natürlich auch dass es nicht immer leicht ist diese Stille zu integrieren in den Alltag und deswegen wollen wir einfach mal schauen was gibt's für Möglichkeiten der Stille Raum zu geben.

00:10:47: Ich finde, was man leicht machen kann ist für sich alleine spazieren zu gehen.

00:10:53: Ich habe das gestern erst noch gemacht da hab ich mich zwanzig Minuten

00:10:58: mal

00:10:59: durch die Natur hindurch bewegt und hatte so einen Spaziergang für mich alleine und habe so den Geräuschen gelauscht, und sogar dann schon Grillen im Mai zirpen gehört.

00:11:11: Und das ist ganz wohltun gewesen!

00:11:15: Da reichen auch für einen selber zwanzig Minuten aus um diesen Effekt zu haben.

00:11:20: Wer länger spazieren gehen möchte natürlich aber dass man merkt, man kann sich immer mal wieder so zwanzich Minuten im Alltag rausnehmen.

00:11:29: Ich

00:11:29: finde, das bringt einen auch so ins Hier und Jetzt.

00:11:32: Gerade zu spazieren gehen in der Natur, da kriegt man ja auch mit welche Jahreszeit haben wir gerade?

00:11:37: Welche Temperatur welches Wetter?

00:11:40: wie geht es mir grade also des Erditeinen auch so gleichzeitig.

00:11:43: Und dann haben wir auch wieder ganz wunderbar unsere Achtsamkeit weil du bei alle Sinneskanäle diesen Spaziergang wahrnehmen kannst.

00:11:53: Und wir können uns aber auch mal Ohrstöpsel in die Ohren stecken oder Gegenschallkopfhörer aufsetzen, um Stille tatsächlich aktiv herzustellen und uns so ein bisschen abzustöpsen von allen Geräuschen von außen.

00:12:08: Manchmal hat man ja gar nicht leicht die Möglichkeit den Geräusch aus dem Weg zu gehen.

00:12:13: also ich bin jahrelang S-Bahn gefahren und da ist man finde ich sehr vielen Geräusche ausgesetzt ohne dass ausweichen kann.

00:12:23: und da finde ich es auch mal sehr angenehm zu sagen ja, ich isolier mich mal von der Geräuschkulisse.

00:12:30: Und ich muss mir nicht das Gespräch meiner Nachbarin anhören

00:12:34: was man gar nicht mitkriegen will und was er noch gar nichts angeht!

00:12:40: Wir können uns im Alltag immer wieder auch abschalten, indem wir offline gehen oder Geräte abschalten wie TV oder PC.

00:12:51: Und da gehört dann dazu die Stille ganz bewusst zu nehmen um in aller Ruhe ein Buch zu lesen oder Auto zu fahren ohne noch Radio zu hören.

00:13:03: Also nichts gegen das Radio, aber dass wir einfach so bewusst wählen gehe ich jetzt in die Stille oder höre ich ganz bewusst Radio und nicht immer als Hintergrund das Radio hernehmen.

00:13:13: Und genauso können wir das auch machen bei ganz bewusst in der Stille eine Mahlzeit zu essen!

00:13:21: Wir können uns auch Rückzugsräume schaffen.

00:13:25: Da hatte ich mal eine Klientin, die hat zu mir gesagt.

00:13:27: Also ich habe drei Kinder und wir haben wirklich viel Platz zum Wohnen.

00:13:31: Jedes Kind hat sein eigenes Zimmer.

00:13:34: Aber wenn ich mal in Ruhe mich irgendwo zurückziehen will, dann habe ich keinen eigenen Raum.

00:13:39: Und in der Regel sitzt eins der Kinder in der Küche und eins im Wohnzimmer oder im Esszimmer und eins in seinem eigenen Zimmer.

00:13:47: Wenn ich meine Ruhe will, muss ich ins Bad gehen!

00:13:49: Oh nein!

00:13:52: Da könnte man sich auch immer überlegen was gibt es denn für mich für Möglichkeiten mir Rückzugsräume zu schaffen?

00:14:00: Ja, ich hatte da auch eine Klientin, fällt mir ein.

00:14:04: Die hat zu Hause ... Da war es sehr trubelig, die haben viele Familienmitglieder und sie hatte eben keinen eigenen Raum für sich.

00:14:12: Und wenn Sie dann im Wohnzimmer saß, war da aber immer so viel Durchgangsverkehr ne?

00:14:17: Der eine kam der andere ging also.

00:14:18: das war immer wie am Infopoint, am Bahnhof!

00:14:22: Und sie hat gesagt Ich komme gar nicht zur Ruhe in dem Wohnzimmel.

00:14:25: Und sie hat sich dann eine Ecke rausgesucht und hat dann so ne Trennwand davor gemacht, die man aber auch wieder zur Seite stellen kann.

00:14:33: Und hinter dieser Trennenwand hatte sie eine Nische für sich mit ihrem Lesesessel und einer Leselampe gemacht, dass sie da für sich im Separewa sag ich mal.

00:14:44: Auch sehr schön.

00:14:45: Da müsste man auch ein Schild hinstellen, bin nicht ansprechbar.

00:14:48: Ja genau bitte nicht stören!

00:14:52: Wie das die Kinder ja in der Pubertät oft machen.

00:14:55: Die hängen dann an ihre Zimmertür so einen Schild.

00:14:59: Ja die haben dann schon auch gelernt, aha wenn diese Wand aufgestellt ist, dann heißt es dass die Mama ist da aber sie braucht jetzt mal stille.

00:15:07: Und wir haben die Möglichkeit, wenn es darum geht, die Stille im Alltag zu integrieren.

00:15:12: Zu schauen wo können wir vielleicht unseren Rhythmus anpassen zum Beispiel?

00:15:17: Wenn wir die Stile am Morgen genießen, wenn am Wochenende vielleicht die Jugendlichen Kinder noch länger schlafen das wird sagen aha das ist jetzt mal meine stille Stunde wo ich in Ruhr Zeitung lese und eine Tasse Tee trinke.

00:15:34: oder vielleicht habe ich einen guten Freund, der macht das.

00:15:36: Der geht ganz früh zum Arbeitsplatz wenn noch keiner da ist weil er es liebt dort in der Stille zu sein und er arbeitet dann aber nicht sondern er macht ein kreatives Schreiben ja und wo ich denke tolle Idee

00:15:51: Ja.

00:15:51: oder man bleibt abends mal länger im Büro, wenn alle schon weg sind.

00:15:55: Also das höre ich auch häufig dass dann Menschen auch tatsächlich sagen sie können sich viel besser konzentrieren und mal in Ruhe was Wegarbeit

00:16:02: ist.

00:16:03: Wenn keiner mehr stören kann ne?

00:16:06: Wir haben euch eine Übung mitgebracht.

00:16:09: also zum einen könnt ihr natürlich in eurem Alltag immer mal ausprobieren zb in Stille eine Mahlzeit zu euch nehmen oder auch einen Spaziergang alleine zu machen, so zwanzig Minuten ungefähr.

00:16:23: Wir haben euch aber auch eine Übung mitgebracht wo wir jetzt gemeinsam zwei Minuten ich stelle den Timer stille herstellen und wir haben am Anfang und am Ende ein Gong als Signal das ihr auch wisst wann die zwei Minuten anfangen und wann die Zwei Minuten wieder vorbei sind.

00:16:43: Und dann kann man auch mal wahrnehmen wie lang sich zwei Minuten an fühlen.

00:16:48: Also genießt die nachfolgende Stille.

00:19:56: Wir danken euch dafür, dass ihr heute diese Übung direkt mit uns mitgemacht habt!

00:20:03: Wenn wir nochmal Rückschau halten mit euch dann ging es um die verschiedenen Arten der Stille und welche Kraft in der Stlle steckt und wie wir die Stille immer wieder gut in unseren Alltag ermöglichen.

00:20:21: Wenn euch der Podcast gefallen hat, findet ihr viele weitere Folgen bei allen gängigen Podcast-Anbietern.

00:20:28: Wir danken euch fürs Zuhören und wünschen euch immer wieder Möglichkeiten in die Stille zu gehen und diese Erfahrung zu machen dass die Stlle nicht leer ist sondern voller Antworten steckt!

00:20:41: Alles Gute.

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